Friesenviertel
Nach dem Zweiten Weltkrieg galt das Friesenviertel mehr oder weniger als Rotlichtviertel. Hier traf sich aber auch die Kölner Unterwelt: Einer der Stadtbekannten war Schäfers Nas, der sich mit "Dummse Tünn" schon mal gerne herumprügelte. Ein Viertel, das alles andere als bürgerlich war und deswegen sicherlich auch die Schauspielerin Trude Herr, die hier lebte, faszinierte oder den Kabarettisten Horst Muys, der hier gerne verkehrte.
In den 1970er Jahren begann die Sanierung des Viertels, das heute mit seiner ausgefallenen Geschäften-, Kneipen- und Restaurantvielfalt zu den "angesagten" Vierteln zählt. Der Spaziergang durch die Straßen rund um den ehemaligen Gerling-Komplex gibt einen Eindruck von der schillernden kleinen Welt in diesem "Veedel".
Eine Führung durch das Friesenviertel dauert etwa 2 Stunden und kostet für eine Gruppe bis 25 Personen brutto Euro 140,00 (netto Euro 117,65 zzgl. MwSt. Euro 22,35).
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Öffentliche Termine für die Führung im Friesenviertel bieten wir in Kooperation mit RegioColonia an.
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