Bergisches Land
Bergisches Land - Land der Burgen, Mühlen und Sagen
Das Bergische Land - das einstige Herrschaftsgebiet der Grafen von Berg - erstreckt sich rechtsrheinisch in etwa von der Wupper bis zur Sieg. Die Landschaft auf diesem riesigen Gebiet könnte abwechslungsreicher nicht sein: tiefe Täler, weite Wälder, lang gestreckte Talsperren, saftige Wiesen, Burgen, Jagdschlösser, und historischen Ortskerne.
Idyllisch gelegen im Tal der Dhünn liegt der Altenberger Dom - ein Musterbeispiel für die reduzierte Archiketur der Zisterzienser. Diese Mönch zogen einsame Täler für ihre Klöster vor und entwickelten eine nur auf das Wesentliche reduzierte Architektur. Der Altenberger Dom hat das größte Kirchenfenster nördlich der Alpen. Es wurde um 1400 fertiggestellt. Die ehemalige klosteranlage ist noch gut erhalten und gibt zu jederzeit einen hervorragenden Eindruck rmonastischen Abgeschiedenheit.
Hier gibt es einzigartige Kulturdenkmäler wie die höchste Eisenbahnbrücke, die Müngstener Brücke. Ein Erlebnis ist die Fahrt mit der Wuppertaler Schwebebahn, die seit 1901 eine Weltattraktion ist. Einem Elefantenbaby war dies Fortbewegungsmittel aber wohl nicht geheuer, denn es stieg mitten auf der Fahrt aus - und landete in der Wupper. Der Ausdruck "über die Wupper gehen" hat allerdings einen ganz anderen Ursprung und ist sehr alt.
Dank großer Erzvorkommen, weiter Wälder zur Produktion von Holzkohle und dank des vielen Wasser entwickelte sich im Bergischen Land früh das Handwerk, das auf diese Faktoren angewiesen ist: Schmieden und Schleifkotten. Einige sind noch heute einige erhalten. Solingen hat sich einen Weltruhm für seine Messer und Klingen erworben. Im Bergischen Land sind übrigens Wilhelm Conrad Röntgen und Friedrich Engels geboren, die in die Weltgeschichte eingingen.
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