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Migration in Köln

"Neue Heimat Köln" - Migrations- und Mentalitätsgeschichte Kölns für Immis

Woher kamen in den unterschiedlichsten Zeiten Menschen nach Köln, die sich hier schließlich niederließen und Spuren hinterließen? Einflüsse von Spaniern, Italienern, Franzosen finden sich bis heute. Wie haben Migranten in den vergangenen Jahren das Gesicht der Stadt verändert?

Bereits zur Römerzeit sind in Köln "farbige Menschen" aus Ägypten belegt. Im Mittelalter führten die Kölner Handelsbeziehungen bis in den Orient, entsprechend kamen auch orientalische Kaufleute nach Köln. Selbstverständlich gab es eine Reihe Menschen aus anderen europäischen Ländern, die in Köln Fuß fassten und trotz der restrikten Kölner "Niederlassungspolitik" ein Gewerbe eröffneten: man danke nur an Johann Maria Farina, dessen Nachfahren vor über 300 Jahren nach Köln kamen. Oder die "Klosterfrau" Maria Clementine Martin, geboren in Brüssel, fand in Köln nicht nur eine neue Heimat sondern auch eine neue Existenz mit ihrer Melissengeist-Herstellung.

Schauen wir uns im heutigen Köln um, so merken wir ebenso schnell, dass es viele Menschen aus den unterschiedlichsten Regionen Europas und der Welt sind, die sich hier niedergelassen und eine neue Heimat gefunden haben. Sie haben in den vergangenen 30 Jahren das Gesicht der Stadt wesentlich verändert.

Je nach Termin kann Dr. Erwin Orywal, Autor des Buches "Kölner Stammbaum", die Führung übernehmen.

Die Tour dauert etwa 2 Std. und kostet brutto Euro 140,00.

 


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