Stadtgeschichte auf Melaten
Vom Leprosenhaus zur "Millionenallee" - Stadtgeschichte auf Kölns Friedhof Melaten
Für die Kölner war es ein Schock, als Napoleon Anfang des 19. Jahrhunderts die Bestattungen auf Kirchhöfen untersagte und die Anlage eines neuen Zentralfriedhofs außerhalb der Stadtmauer forderte. Dort wo zuvor Außenseiter der Gesellschaft hingerichtet worden waren und wo das Aussätzigenheim, das Leprosenheim der "Malades", der Kranken, gestanden hatte, dort sollten sie sich begraben lassen? Nie im Leben!
So erhielt der Priester und frühere Rektor der Universität Ferdinand Franz Wallraf die Aufgabe, diesen neuen Friedhof für die Kölner attraktiv zu machen. Wie ihm das gelang und wieso die Kölner schließlich ein Vermögen ausgaben, um das letzte Haus für die Ewigkeit zu gestalten, erfahren Sie auf dieser Führung.
Auf Wunsch führt Sie die Autorin des Buches "Der Kölner Friedhof Melaten" Ilona Priebe über den Friedhof.
Die Führung "Stadtgeschichte auf Melaten" dauert etwa 2 Std. und kostet für eine Gruppe bis 25 Teilnehmer brutto Euro 140,00 (netto 117,65 zzgl. MwSt. 22,35) zzgl. Friedhofsabgabe.
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Öffentliche Termine für die Melatenführung bieten wir in Kooperation mit RegioColonia an.
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